Für ein paar Tage auf nach Israel.

Das erste mal Standby fliegen (direkt in der Küche gelandet). Das erste mal wirklich echten frischen Hummus gegessen (sehr viel!). Das erste Mal im nahen Osten unterwegs und das erste Mal in einer „Gated Community“ zu Besuch gewesen.

So unvorbereitet wir nach Israel geflogen sind, so stark uns dieses Land umgehauen. TelAviv ist eine der modernsten Städte die ich kenne und wirkt so stark von der Jugendlichen Generation dominiert, sehr erfrischend!

Jerusalem mit all seinen Kulturen und Geschichten war zwar sehr spannend, aber auch wie erwartet unglaublich überlaufen. Gut mal dort gewesen zu sein, reichte dann aber auch recht schnell. 

Spannender war es dagegen in der Gated Community mitten in der West Bank. Alon ist ein kleines israelisches Dorf mitten in palistinensischem Staatsgebiet. Nur ein paar Straßen groß und mit Einlasskontrolle am Dorfeingang, erwartete uns hier ein sehr schönes Airbnb.

Das tote Meer durfte natürlich auch nicht fehlen. Bei knappen 35 Grad Außentemperatur war es fast schade, dass man es gar nicht all zu lange in dem Salzwasser ausgehalten hat (Juckreiz ahoi). Auch hier mal wieder erschreckende Erkenntnis, dass das tote Meer in den kommenden Jahr austrocknen könnte, da die Bewässerung des Umlandes drum herum lieber für die Fleischproduktion heran gezogen wird… 

Allem in allem habe ich mich wie bei den allermeisten anderen Reisen auch in Israel extrem sicher gefühlt, egal ob in TelAviv oder in der West Bank selbst. Als Vegetarier ist man im kulinarischen Paradies und kommt gar nicht herum den ganzen Tag Hummus und Baba Ganoush zu essen. Das Rote Meer haben wir zeitlich nicht mehr erreicht,  wir müssen also eh noch mal wieder kommen. Außerdem ist eScooter fahren nirgendwo schöner als an der Strandpromenade von TelAviv!

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